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Wissenschaft trifft Gartenarbeit – Hochbeet-Projekt der 12. Klasse

von F. Zürn |

Wie ließen sich biologisches Fachwissen und praktisches Arbeiten sinnvoll miteinander verbinden? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der 12.
Klasse im Fach Sondergebiete der Biowissenschaften mit einem besonderen Projekt nach: dem Anlegen und wissenschaftlichen Untersuchen von Hochbeeten.

In Kleingruppen planten und bauten die Schülerinnen und Schüler eigene Hochbeete auf, befüllten diese fachgerecht und bepflanzten sie mit verschiedenen Gemüse- und Kräuterarten. Während der gesamten Wachstumsphase übernahmen die Gruppen die Pflege ihrer Pflanzen, dokumentierten Bewässerung, Düngung und weitere Pflegemaßnahmen und verfolgten die Entwicklung ihrer Kulturen.

Im Mittelpunkt des Projekts stand jedoch nicht nur das Gärtnern, sondern vor allem das wissenschaftliche Arbeiten. Jede Gruppe entwickelte eine eigene
Forschungsfrage und überprüfte diese mithilfe eines selbst geplanten Experiments. So untersuchte eine Gruppe, welchen Einfluss eine Düngung mit Kaffeesatz auf das Wachstum von Salatpflanzen hatte. Eine weitere Gruppe erforschte, ob ein selbst gebauter Schneckenschutz das Wachstum und den Ertrag der Pflanzen positiv beeinflusste. Eine dritte Gruppe analysierte den Einfluss unterschiedlicher Lichtverhältnisse auf das Wachstum von Kressesamen und verglich dabei Pflanzen unter hoher und geringer Lichteinstrahlung. Die erhobenen Daten wurden regelmäßig dokumentiert, ausgewertet und anschließend in einer wissenschaftlichen Ausarbeitung zusammengefasst.

Zum Abschluss präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse im Plenum und reflektierten ihre Erkenntnisse. Den Höhepunkt bildeten schließlich die
gemeinsame Ernte der angebauten Pflanzen sowie ein gemeinsames Abschlussessen, bei dem ein Teil der Ernte verarbeitet und verkostet wurde.

Das Hochbeet-Projekt vermittelte nicht nur biologische Fachkenntnisse, sondern stärkte auch Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten, in der Teamarbeit sowie im verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.