Lebendiger Marktplatz der Möglichkeiten – Ausbildungsbörse am BSZ Waldkirch


Geschäftiges Treiben, angeregte Gespräche und neugierige Blicke: In der Aula des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) Waldkirch herrschte kürzlich lebendige Messeatmosphäre. Die Ausbildungsbörse der Schule lockte zahlreiche Schülerinnen und Schüler an – realisiert von Auszubildenden im ersten Lehrjahr der Bildungsgänge Kaufleute für Büromanagement und Industrie.

Insgesamt nahmen 16 Unternehmen teil und präsentierten ihre Ausbildungsberufe an eigenen Ständen. Abteilungsleiter Michael Albert begrüßte zu Beginn alle Anwesenden und drückte seine große Freude über diese bereichernde und wichtige Veranstaltung am BSZ aus. Tatsächlich wurde die Börse von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen – überall entstanden Gespräche, Fragen wurden gestellt und erste Kontakte zu möglichen Praktikums- und Ausbildungsbetrieben geknüpft. Damit die Besucher nicht nur vorbeischlendern, sondern wirklich ins Gespräch kommen, hatten sich die Organisatoren in diesem Jahr etwas Besonderes überlegt: Alle Schüler*innen erhielten einen Laufzettel mit konkreten Aufgaben. Wer ihn ausfüllte, konnte gezielt Fragen stellen, Informationen sammeln und mit den Auszubildenden an den Ständen ins Gespräch kommen. Das Konzept ging auf – schnell bildeten sich kleine Gesprächsgruppen, und die Atmosphäre war offen und interessiert. „Die Stimmung ist wirklich sehr positiv“, betonte die engagierte BSZ-Lehrkraft und Organisatorin Stefanie Scherer, die tatkräftig unterstützt wurde von den Lehrerinnen Silvia Wahl und Manuela Beck. Besonders freue sie sich über das kooperative Miteinander: „Die Betriebe, die Auszubildenden und unser Organisationsteam arbeiten hier sehr motiviert zusammen.“ Ergänzt wurde das Angebot durch einen eigenen Stand der Auszubildenden für Büromanagement im ersten Lehrjahr. Dort stellten sie ihren Ausbildungsberuf vor und gaben Einblicke in typische Aufgaben und Abläufe ihres Berufsalltags. Neben klassischen Informationsständen und den üblichen Give-aways warteten viele Betriebe mit kreativen Mitmachaktionen auf. So konnten Besucher etwa an dem Stand von Edeka Rees ausprobieren, wie Waren in einem Supermarktregal sinnvoll eingeräumt werden, bei Team Grün sorgte eine VR-Brille für Aufsehen: Mit ihr erhielten die Schüler*innen einen virtuellen Einblick in den Arbeitsalltag eines Landschaftsgärtners. Wer seine Kräfte testen wollte, hatte hierfür sogar mehrere Möglichkeiten: Bei Beha Belt forderten dehnbare Bänder die Schüler*innen heraus, an dem Stand der Sick AG maß ein Sensor die Kräfte der Teilnehmenden. Alternativ konnte mit Sick Sensoren Mastermind gespielt werden. Ein besonderer Anziehungspunkt war zudem der „Maker-Space“ der Schule. Der Kreativraum, ausgestattet mit 3D-Druckern, Lasercutter und weiteren modernen Technologien, zeigte eindrucksvoll, wie praxisnah und innovativ Bildung heute sein kann und wie digitale Werkzeuge bereits im schulischen Alltag genutzt werden. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Die AVdual-Klassen verwöhnten mit einer Saft- und einer Kaffeebar, die VABKF2 lockte mit frisch gebackenen Waffeln und die W1BM versorgte Besucherinnen und Besucher mit belegten Brötchen und Brezeln. So wurde die Aula am BSZ Waldkirch zu einem Ort, an dem Schule und Wirtschaft einander begegneten. Zwischen dem Duft von frischen Waffeln, angeregten Gesprächen und moderner Technik zeigte sich: Berufsorientierung kann lebendig, konkret und zukunftsweisend sein. Teilnehmende Betriebe waren: Finanzamt Emmendingen, Edeka Rees, Team Grün, Otto Graf Unternehmensgruppe, Faller Packaging, Abrechnungszentrum Emmendingen, Mountec GmbH, Paul Becker GmbH, Sozialwerk Breisgau gGmbH, Beha Innovation GmbH, Buro GmbH, Ganter Interior GmbH, Hummel AG, Schölly Fiberoptic GmbH, Sick AG, Wasserkraft Volk AG.

Von Z. Hübschle

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