„Howdy students!“ – Gaststudierendenbesuch aus Texas


Den Abschlussball amerikanischer High-Schools kennen wir alle aus unzähligen Filmen und denken dabei instinktiv an schicke Ballkleider, mächtige Pick-up Trucks und in braune Papiertüten gewickelte alkoholische Getränke, die vom (na, klar!) Quarterback zur Cheerleaderin gereicht werden. Doch ist das wirklich so oder handelt es sich dabei nur um Narrative aus der Traumfabrik Hollywood?

Unter anderem dieser Frage gingen Schüler*innen der 11. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums des Berufschulzentrums Waldkirch (BSZ) kürzlich nach. Zu Gast war die gebürtige Texanerin Sara Davidson (20), die den Schüler*innen vom High School Alltag in den USA berichtete. Sara zeigte Fotos von ihrer eigenen Schulzeit an einer High-School in Houston, Texas. Sie nahm sich viel Zeit für Schülerfragen und schnitt zahlreiche Themenbereiche an – die Bedeutung von Sport an High-Schools, Traditionen wie „homecoming week“ und „prom“, das Leben am Campus, Waffenbesitz oder das Erlangen einer Fahrerlaubnis in den USA. Die Reaktionen waren vielfältig, während manch einer neidisch auf die niedrigen Kosten beim Erwerb der Fahrerlaubnis blickte, sorgte die Summe (30.000 Dollar) eines Studiensemesters für ungläubiges Staunen unter den Schüler*innen.

Sara konnte die Klasse außerdem mit Texas spezifischen Bräuchen begeistern, so zum Beispiel das Tragen eines Umhanges, der sogenannten „homecoming mum“ in der Woche vor dem Abschlussball. Dieser Umhang wird in jedem Jahr um eine Zierde erweitert und diese Tradition ist auch in den sozialen Medien sehr präsent.

Für die Klasse war es eine großartige Gelegenheit, mit einer Muttersprachlerin ins Gespräch zu kommen und die Bilder, die wir aus Filmen kennen, auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Sara Davidson hatte sichtlich Spaß, mit den Schüler*innen zu diskutieren und sich mit Stereotypen auseinanderzusetzen. Letztendlich konnte gezeigt werden, dass wir viel zu oft zu Schwarzweißmalerei neigen und sich die Realität deutlich komplexer und vielschichtiger gestaltet.

Vermittelt und gefördert wurde dieses Treffen durch das Carl Schurz Haus Freiburg; das deutsch-amerikanische Institut ist ein binationales kulturelles Zentrum, das pro Jahr etwa 250 Veranstaltungen zu aktuellen Themen organisiert. Das für die Schulen entwickelte Programm Inside Americabietet Schüler*innen die Möglichkeit, eine authentische interkulturelle Begegnung mit Studierenden bzw. Lehrkräften aus den USA zu erleben. Das zentrale Element dieses Programms ist das Lernen durch persönliche Begegnungen.

Von C. Urmetzer

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