Infoabend am BSZ Waldkirch: Vielfältige Bildungswege im Fokus


Zahlreiche Interessierte nutzten den diesjährigen Infoabend am Beruflichen Schulzentrum (BSZ) Waldkirch, um sich aus erster Hand über das breit gefächerte Bildungsangebot, die Aufnahmebedingungen und schulische Perspektiven zu informieren.

In der voll besetzen Aula begrüßte Schulleiter Volker Grimme die Anwesenden und betonte die Durchlässigkeit der Schule, denn das vielfältige Bildungsangebot des BSZ Waldkirch mit insgesamt sieben Schularten ermögliche nach unterschiedlichen Abschlüssen immer wieder einen Anschluss, sodass man auf verschiedenen Wegen bis hin zur Studierfähigkeit gelangen könne, kurz: „Es ist für jeden etwas dabei!“ So eröffne etwa die zweijährige Berufsfachschule Wirtschaft, an der man die mittlere Reife absolvieren könne, Anschlussmöglichkeiten an den verschiedenen Berufskollegs. Darüber hinaus stünden das Wirtschafts- und das Sozialwissenschaftliche Gymnasium sowie die Wirtschaftsoberschule offen, an der unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb von zwei Jahren das Abitur erworben werden könne. Neben den formalen Bildungswegen zeichne sich das BSZ Waldkirch durch ein breites Angebot an Berufsorientierung, internationale Projekte wie Erasmus+, die Schulpartnerschaft mit Taiwan sowie sein Engagement als multikulturelle „Schule gegen Rassismus“ aus. Auch kulturelle und globale Bildungsangebote – etwa kreative Schreibwerkstätten mit dem renommierten Lyriker José F.A. Oliver und die Zusammenarbeit im Rahmen der „Grenzenlos-Schule“ mit internationalen Studierenden – seien feste Bestandteile des Schullebens. Darüber hinaus habe das BSZ einen großen Wirtschaftszweig, im Rahmen dessen beispielsweise die Teilnahme an dem Planspiel Börse sehr bereichernd sei. Wichtig sei zudem die Kooperation mit der regionalen Wirtschaft. Neu seien in diesem Zusammenhang die „Berufsorientierungstage“, an denen Unternehmen direkt an die Schule kamen und Mitmach-Aktionen anboten, um den Schüler*innen tiefere Einblicke in diverse Berufsfelder zu ermöglichen. Eine weitere Besonderheit sei außerdem seit 2024 der so genannte „Maker-Space“, ein Kreativraum mit 3D-Druckern, einem Lasercutter und weiteren modernen Technologien, der Schüler*innen und Lehrkräften die Gelegenheit biete, mit verschiedenen Hightech-Werkzeugen zu arbeiten und individuelle Projekte in die Tat umzusetzen. Die KI, so Grimme, verändere die Arbeitswelt elementar und es sei ein Ziel des BSZ, junge Menschen selbstbestimmt und motiviert an die Thematik heranzuführen, um diesen die Gelegenheit zu bieten, Innovationskraft zu entwickeln. Detlef Sonnabend, stellvertretender Schulleiter des BSZ Waldkirch, freute sich über den großen Andrang und informierte über die Bewerbungsmodalitäten der jeweiligen Schularten. Im Anschluss konnten die Besucher*innen an verschiedenen Stationen Unterrichtsinhalte, Projekte, digitale Lernformen und außerschulische Aktivitäten kennenlernen.

Für persönliche Gespräche und individuelle Fragen standen die Schulleitung, Lehrkräfte, Schüler*innen sowie Beratungs- und Sozialpädagoginnen bereit. Kulinarisch verwöhnt wurden die Gäste von der VABKFI-Klasse mit selbstgebackenen Hörnchen sowie von den AVdual-Klassen mit einer Saft- und einer Kaffeebar.

Von Z. Hübschle

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