Vortrag am BSZ Waldkirch von Helmut Reibold über Israel-Austausch


Kürzlich hielt Helmut Reibold, ehemaliger Schulleiter der GHSE Emmendingen, am BSZ Waldkirch für die Schüler*innen der 11. Klasse des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums einen Vortrag über seinen jahrelangen Kontakt zu Israel.

Seit über fünfzehn Jahren organisiert er einen Austausch zwischen der Talitha Kumi-Schule in Palästina und der GHSE (Gewerbliche und Hauswirtschaftlich-Sozialpflegerische Schulen) in Emmendingen. Das Besondere dabei ist, dass diese deutsche Schule, die in der Nähe von Bethlehem liegt und deren Träger die Evangelische Kirche ist, sowohl von christlichen als auch von muslimischen Schüler*innen besucht wird.

Reibold berichtete von den Erfahrungen, die er während seiner Israel-Reisen sammelte und auch von beeindruckenden Menschen, die er vor Ort traf.

Eine dieser Personen ist Else Geismar, die aus Emmendingen stammt und die das Konzentrationslager Theresienstadt überlebte und nach Israel übersiedelte. Die inzwischen Hundertjährige setzt sich für Versöhnung ein und steht mit der „Ideenwerkstatt Waldkirch – Gegen das Vergessen“ in regem Austausch.

In diesem Jahr wird Israel 75 Jahre alt, am 14. Mai 1948 hatte David Ben-Gurion in Tel Aviv die Gründung des jüdischen Staats feierlich proklamiert. Doch bis heute herrscht in Israel kein Frieden und die Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und Juden sind nach wie vor virulent.

Die Klasse zeigte sich sehr interessiert an dem Thema und ermöglichte mit ihren Fragen und Diskussionsbeiträgen, dass aus dem Vortrag ein lebendiges Gespräch wurde.

Zu Else Geismar möchten die Schüler*innen nun selbst Kontakt aufnehmen.

Von H. Burger

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